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Bereit

Barrierefreiheit

Was geht — und was nicht

Diese Erklärung ist freiwillig. Sie sagt, was geprüft ist, was dabei bekannt eingeschränkt bleibt und was wir nicht geprüft haben.

Warum diese Seite freiwillig ist

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit dem 28. Juni 2025 für Produkte und für Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr. Krafttakt ist ein Verzeichnis: hier wird nichts verkauft, nichts gebucht und kein Vertrag geschlossen — die Anmeldung läuft beim Veranstalter. Nach unserer Einschätzung fällt die Seite damit nicht unter das Gesetz, und Kleinstunternehmen sind bei Dienstleistungen zusätzlich ausgenommen. Das ist unsere Einschätzung und keine Rechtsauskunft.

Die Erklärung steht trotzdem hier. Die Arbeit wird ohnehin gemacht, und wer wissen will, woran er auf dieser Seite ist, soll es nachlesen können, ohne fragen zu müssen.

Stand der Umsetzung

Angestrebt ist WCAG 2.1 Stufe AA, an einzelnen Stellen darüber. Umgesetzt und geprüft ist:

  • Ohne Maus bedienbar. Jede Fläche ist über die Tastatur erreichbar, auch die Mega-Navigation und die drei Dialoge (Suche, Korrekturformular, mobile Navigation). Der Fokus ist überall sichtbar und kehrt beim Schließen eines Dialogs an die Stelle zurück, von der er kam.
  • Ohne JavaScript benutzbar. Filter sind Links, Aufklappbares sind <details>, Formulare sind echte Formulare. Fällt das Skript aus, bleibt jede Seite lesbar und bedienbar — was dann fehlt, steht weiter unten.
  • Kontraste gemessen, nicht geschätzt. Normaler Text hält mindestens 4,5:1, große Schrift und Bedienelemente mindestens 3:1. Die Signalfarbe wird nie als Schrift auf Weiß verwendet — dort kommt sie auf 1,3:1. Über dem Foto im Seitenkopf ist der Kontrast durch Abtasten des Hintergrunds bestimmt: Überschrift 9,85:1, Lauftext 4,95:1 im jeweils schlechtesten Punkt.
  • Tippziele mindestens 24×24 px (WCAG 2.2 SC 2.5.8). Ausgenommen sind Links mitten im Satz — die nimmt die Norm selbst aus.
  • Zustand nie nur über Farbe. Ein Anmeldestatus steht als Wort da, nicht als Punkt. Eine gewählte Filterschiene ist zusätzlich überaria-current beziehungsweise das gewählte Feld erkennbar.
  • Struktur. Eine H1 pro Seite, keine übersprungene Ebene, jede Sektion benannt, Sprache als lang="de" gesetzt, Sprungmarke zum Inhalt an erster Stelle.
  • Bewegung sparsam. Drei Muster im ganzen System — ein Pfeil rückt zwei Pixel, eine Zeile zieht ein, der Seitenkopf wird beim Scrollen flacher. Nichts blinkt, nichts scrollt von selbst, nichts spielt automatisch.

Wie geprüft wird

Vier Läufe, die bei jeder Änderung durchlaufen und einen Fehler zum Abbruch führen — nicht zu einer Warnung, die man wegklickt:

  • axe-core gegen WCAG A und AA in einem echten Browser, über 34 Seitentypen in 2 Breiten. Dazu die Flächen, die es erst nach einer Bedienung gibt: offene mobile Navigation, Suchmodal mit Treffern, Korrekturformular, Kartenansicht der Terminliste.
  • Layout über 34 Seitentypen in 4 Breiten — horizontaler Überlauf, Elemente die aus dem Fenster ragen, abgeschnittener Text und zu kleine Tippziele. Gemessen wird das effektive Tippziel: liegt ein Feld in einem <label>, gilt das Label.
  • Der gebaute Stand, jede Seite: Überschriften-Hierarchie, Alternativtexte, Beschriftung jedes Formularfeldes, Eindeutigkeit von Titel und Beschreibung.
  • Kontrast von Hand, wo kein Werkzeug es kann — etwa Text über einem Foto.

Bekannte Einschränkungen

Diese Punkte kennen wir. Sie sind Abwägungen, keine Versehen:

  • Tabellen scrollen nicht. Auf schmalen Schirmen werden sie stattdessen kleiner gesetzt und getrennt. Ein scrollbarer Rahmen bräuchte einen eigenen Tastaturhalt (WCAG 2.1.1); den ließe die Markdown-Verarbeitung hier nur mit einem Austausch des ganzen Prozessors zu. Wer stark vergrößert, muss in der Aufschlüsselung der Rechner zoomen.
  • Die Mega-Navigation hat keinen Aufklapp-Knopf. Sie öffnet über Zeiger und Fokus. Mit der Tastatur erreicht man jeden Eintrag darin, aber es gibt kein Element, das man drücken kann, um sie absichtlich zu öffnen oder zu schließen — Escape schließt sie. Jeder Menüpunkt ist zugleich ein Link auf die Übersichtsseite, die dasselbe zeigt.
  • Suche und einige Filter brauchen JavaScript. Ohne Skript steht auf dem Glossar der vollständige Bestand, in den Rechnern der Startwert. Das Umschalten fehlt dann, der Inhalt nicht.
  • Die Karte unter /karte/ ist eine Zugabe.Ihre Punkte sind per Tastatur erreichbar und nennen Stadt und Zahl der Races, die Kartenbilder selbst sind nicht zugänglich. Dieselbe Auskunft steht darunter als Liste aller Orte; auf den Race-Seiten stehen Adresse, Halle und Koordinaten als Text.
  • Die konturierte Zweitzeile in Überschriften ist eine Umriss-Schrift. Sie hält gemessen über 3:1, ist aber schwerer zu lesen als gefüllter Text. Sie trägt nie eine Information allein — die Überschrift steht vollständig auch im Dokumenttitel.

Was nicht geprüft ist

Automatische Prüfungen finden je nach Untersuchung ein Drittel bis die Hälfte der Verstöße gegen WCAG. Der Rest braucht Menschen, und den haben wir nicht gemacht:

  • Kein Test mit Screenreadern (NVDA, JAWS, VoiceOver).
  • Kein BITV-Test und keine Prüfung durch eine unabhängige Stelle.
  • Keine Erprobung mit Menschen mit Behinderung.
  • Keine systematische Prüfung von Vergrößerung über 200 % und von Bedienung mit Sprachsteuerung.

Deshalb sagt diese Seite teilweise konform und nicht „konform“. Was wir gemessen haben, ist gemessen; was wir nicht gemessen haben, behaupten wir nicht.

Rückmeldung

Wenn Sie auf eine Barriere stoßen: eine Mail an info@kein-spam.krafttakt.de genügt. Schreiben Sie, welche Seite es war und was nicht ging — gern auch, mit welchem Hilfsmittel. Wir antworten, und wenn wir etwas nicht beheben können, steht es danach oben unter den bekannten Einschränkungen.

Sollte diese Seite entgegen unserer Einschätzung doch unter das BFSG fallen, gilt für Beschwerden die dafür zuständige Marktüberwachungsstelle der Länder. Ansprechbar sind wir in jedem Fall zuerst selbst.

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Eine Mail genügt — wir antworten und schreiben es hier hin.