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Stationen · 9 Min. Lesezeit

SkiErg und Rower richtig einteilen

So nutzt du Ergometer als kontrollierte Arbeitsstation statt als Sprint: Zugrhythmus, Atemfrequenz und der Übergang zurück in den Lauf.

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Ergometer verleiten zu einer falschen Rechnung: Ein harter erster Abschnitt bringt eine gute Zwischenzeit, erhöht aber Puls und Übersäuerung genau vor dem nächsten Lauf. Im Race zählt nicht die beste 500-Meter-Zeit, sondern die schnellste Kombination aus Station und anschließendem Kilometer.

Finde deinen nachhaltigen Zug

Starte etwas unter deinem Trainingsbestwert. Beim Rower kommt der Druck aus Beinen, Hüfte und dann Armen; beim SkiErg aus einer stabilen Rumpfposition und einem Zug nach unten, nicht aus hochgezogenen Schultern. Wähle eine Frequenz, bei der du noch gleichmäßig ausatmen kannst.

Signal Bedeutung
Griff wird hektisch Frequenz senken, Zug länger machen
Schultern ziehen hoch Rumpf stabilisieren, Arme entspannen
erste Hälfte viel schneller du bist zu schnell gestartet
Beine schwer beim Aufstehen 10–15 Sekunden ruhiger weiterziehen

Teile die Distanz sinnvoll

Bei einer längeren Vorgabe helfen kleine Kontrollpunkte: ein Viertel, die Hälfte, drei Viertel. Du musst dafür nicht auf jedes Display starren. Es reicht, wenn du weißt, wann du bewusst Tempo hältst und wann du nicht beschleunigst.

Trainiere die Übergabe an den Lauf: Nach 500 bis 1.000 Metern Ergometer steigst du ab, gehst wenige Schritte und läufst dann 400 bis 800 Meter locker-zügig. Das ist spezifischer als ein isolierter Erg-Test, weil du die schwere Atmung dort erfährst, wo sie im Race wirklich zählt.

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