Trainingswoche anpassen statt ausfallen
Reise, schlechter Schlaf oder ein voller Kalender: So behältst du die wichtige Struktur, ohne aus einer verschobenen Woche ein Schuldgefühl zu machen.
Training · 9 Min. Lesezeit
Mehr Trainingszeit sinnvoll verteilen: zwei Laufreize, zwei Kraftschwerpunkte und eine Kombi-Einheit ohne fünf harte Tage zu stapeln.
Fünf Einheiten sind nicht automatisch besser als drei. Sie funktionieren nur, wenn mindestens zwei davon bewusst leicht bleiben. Die zusätzliche Zeit nutzt du für Ausdauerbasis, Technik oder lockere Kraftarbeit – nicht für einen weiteren Test deiner Härte.
| Tag | Einheit | Intensität |
|---|---|---|
| Montag | lockerer Lauf | leicht |
| Dienstag | Kraft Beine und Zug | moderat |
| Mittwoch | Intervalle | hart |
| Freitag | Kraft, Carry und Technik | leicht bis moderat |
| Sonntag | Kombi-Einheit | kontrolliert hart |
Lass nach Intervallen und Kombi jeweils Zeit, damit die nächste Qualitätseinheit wirklich gut ist. Wenn dein lockerer Lauf nicht mehr locker bleibt, ist das ein Signal, Umfang oder Kraftsätze zu reduzieren. Der Plan soll dich über Wochen stabil machen, nicht eine gute einzelne Woche produzieren.
In einer Deload-Woche reduzierst du vor allem Wiederholungen und Laufumfang, behältst aber kurze technische Reize. So bleiben die Bewegungsmuster vertraut, ohne dass sich Müdigkeit weiter aufstaut.