Tempo-Wechsel im Race kontrollieren
Nicht jede Attacke mitlaufen: So reagierst du auf schnellere Gruppen und findest nach einem Tempowechsel zurück in deine Pace.
Pacing · 6 Min. Lesezeit
Kurze Gehphasen bewusst planen: So rettest du deine Laufpace nach schweren Stationen statt komplett einzubrechen.
Gehen ist im Hybrid-Race kein Scheitern. Es wird teuer, wenn es ungeplant kommt: nach einem zu harten Lauf, ohne klare Länge und mit hängenden Schultern. Eine kurze bewusste Gehphase kann dagegen deine Atmung ordnen und den nächsten Lauf retten.
Wähle eine Einheit, die du unter hoher Belastung wiederholen kannst: etwa bis zu einem markanten Punkt gehen, dann ruhig anlaufen, oder eine kurze Gehphase direkt nach einer Station. Der genaue Rhythmus ist individuell. Er muss im Training getestet sein und darf nicht zur Ausrede werden, jede Anstrengung zu umgehen.
| Wenn du merkst | Dann tue |
|---|---|
| Atem wird hektisch | 20 bis 40 kontrollierte Schritte, dann anlaufen |
| Beine sind nach Lunges schwer | aufrecht gehen, Schritte aktiv setzen |
| Lauftechnik zerfällt | Tempo senken, nicht gegen den Boden kämpfen |
| du wieder Kontrolle hast | erst locker anlaufen, dann Pace finden |
Nimm die Arme mit, richte dich auf und atme tief. Ein aktiver Gang hält dich im Rennen; ein schlurfender Gang verlängert die Erholung. Schau nach vorn und entscheide vor dem Ende der Gehphase, wie du wieder anlaufen willst.
Übe das auch in Trainings-Simulationen. Wer nie geht, bis er gehen muss, hat keinen Plan dafür.