Race Day bei Hitze oder Kälte
Bedingungen einplanen statt ignorieren: So passt du Kleidung, Warm-up und Pace an Temperatur und Wetter an.
Renntag · 6 Min. Lesezeit
Die Nacht vor dem Start muss nicht perfekt sein: So planst du die Tage davor und nimmst Druck aus dem Einschlafen.
Vor einem wichtigen Start schlafen viele schlechter als sonst. Eine unruhige Nacht macht den Race Day nicht kaputt. Viel wichtiger ist, dass du in den Tagen davor ausreichend Ruhe hattest und am Abend keine offenen Organisations- fragen mehr lösen musst.
Packe Tasche, Kleidung, Ticket und Anreise vor dem Abend. Iss etwas Vertrautes, reduziere unnötige Bildschirme und lege eine realistische Weckzeit fest. Du musst keine perfekte Routine kopieren.
| Hilft eher | Erzeugt eher Druck |
|---|---|
| frühzeitig packen | lange Checklisten im Bett |
| normale Abendroutine | neue Mittel oder Experimente |
| Wecker plus Puffer | ständiges Kontrollieren der Uhr |
| ruhiger nächster Tag | das Race als Prüfung sehen |
Kompensiere nicht mit ungewöhnlich viel Koffein oder einem hektischen Warm-up. Halte dich an dein gewohntes Frühstück und starte die ersten Minuten kontrolliert. Wenn du regelmäßig schlecht schläfst oder dich stark belastet fühlst, ist medizinischer Rat sinnvoller als Race-Taktik.