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Training · 8 Min. Lesezeit

Die Woche vor dem Race

Weniger Umfang, aber nicht null Training: So kommst du mit frischen Beinen, ruhigem Kopf und ohne Last-Minute-Experimente an die Startlinie.

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In der Race-Woche wird keine Fitness mehr aufgebaut. Du kannst aber sehr wohl Müdigkeit erzeugen, Hautprobleme durch neue Schuhe bekommen oder mit einem spontanen Test-Workout das Selbstvertrauen verlieren. Das Ziel ist Frische, nicht Stillstand.

Was bleibt

Zwei oder drei kurze Einheiten reichen. Laufe einmal 25 bis 40 Minuten locker, setze einmal vier bis sechs kurze Steigerungen oder sehr kontrollierte Intervalle, und bewege die wichtigsten Muster mit wenig Umfang. Einige Kniebeugen, leichte Lunges, ein Carry und ein kurzes Ergometer bringen dich in Bewegung, ohne neue Ermüdung anzulegen.

Zeitpunkt Sinnvoll Weglassen
6–5 Tage vorher letzter normaler, aber kürzerer Trainingsreiz lange Simulation
4–3 Tage vorher lockeres Laufen und Mobilität schweres Beintraining
2 Tage vorher kurze Aktivierung oder frei neue Übungen, harte Intervalle
Vortag Spaziergang, lockere Bewegung noch schnell testen

Nichts Neues am Renntag

Nutze nur Schuhe, Socken, Verpflegung und Warm-up-Routinen, die du schon getestet hast. Das gilt auch für Koffein, Gels und Elektrolyte. Eine Race-Woche ist kein Produkttest und keine Gelegenheit, versäumtes Training zu kompensieren.

Lege am Vorabend Ausweis, Ticket, Kleidung für die Halle, Wechselkleidung und Anreise bereit. Prüfe die Wellenzeit direkt beim Veranstalter. Dadurch sparst du am Morgen mehr Energie als durch jede zusätzliche Mobilitätsübung.

Nervosität richtig lesen

Ein schweres Gefühl in den Beinen in den letzten Tagen ist nicht automatisch ein schlechtes Zeichen. Häufig ist es die Umstellung auf weniger Training. Bewerte nicht jede Trainingseinheit als Formtest. Entscheidend ist, ob du am Start konzentriert, ausgeschlafen und ohne akute Schmerzen bist. Bei Schmerzen, die dein Laufen oder deine Bewegung verändern, gilt: Ursache klären statt wegtrainieren.

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